Hey, ich bin Nadine.
Als Doula bin ich für Schwangere und frischgeborene Mütter da – in einer Zeit, in der sich viele von ihnen allein und überfordert fühlen.
Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett: In Verbindung mit dir bleiben
Eigentlich ist es ganz einfach, oder? Du wirst schwanger, dann bist du plus/minus 40 Wochen schwanger, rockst die Geburt, wuppst das Wochenbett und bist halt von da an Mutter. Das haben abertausende Frauen vor dir auch schon geschafft, was soll daran schwierig sein?
Ich sag’s dir: ziemlich viel. Diese Erzählung stinkt von vorne bis hinten. Warum? Weil
Ich bin Doula. Mir geht es darum, dass du dich als (werdende) Mutter in deinem eigenen Leben nicht aus dem Blick verlierst, Veränderungen bewusst gestalten und deinen Weg selbstbestimmt gehen kannst – und dich dabei nicht allein, sondern verbunden und getragen fühlst.
Deswegen bin ich die Stimme, die dir immer wieder sagt: Du bist wichtig – es geht nicht nur um dein Baby, sondern vor allem auch um dich selbst. Ich bin die Erinnerung daran, dass du bei dir bleiben darfst, auch wenn das Außen an dir zerrt und schiebt. Ich bin die Pause-Taste, wenn deine To-do-Liste voller wird und dein Tank immer leerer. Ich bin das offene Ohr, wenn Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett anders verlaufen, als du es dir gewünscht hast – auch in Schmerz, Verlust und Momenten, für die es kaum Worte gibt.

Ich bin an deiner Seite, wenn Unsicherheiten laut werden, dir alles über den Kopf wächst und du Orientierung und Halt brauchst.
Es geht mir nicht um die übliche Mischung aus dekorativer Wohlfühlkulisse und romantisierter Individualisierung
Es gibt viele Angebote rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, auch die Arbeit von Doulas wird in Deutschland sichtbarer. Gleichzeitig sehe ich, dass vieles davon an Menschen vorbeigeht, die weder Traumgeburt, Göttinnenenergie noch Rundum-sorglos-Checklisten suchen. Die spüren, dass Atemtechniken, Affirmationskarten und Wochenbettplanung hilfreich sein können, aber allein nicht reichen, wenn Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden das eigene Leben einmal auf links drehen.
Vielleicht geht es dir auch so. Vielleicht bist du auf meiner Webseite unterwegs, weil du etwas anderes suchst. Weil du mehr verstehen willst, statt dich immer nur entspannen zu sollen. Weil du wirklich vertrauen können möchtest, statt zu blind zu hoffen, dass schon alles gut gehen wird. Weil du keine weitere Meditationstimme im Ohr brauchst, sondern jemanden an deiner Seite, die dich entlastet und dir den Rücken stärkt.
Genau da setzt meine Arbeit an. Bei mir bekommst du
Meine Arbeit ist deshalb:
individuell
Weil ich nicht nach Schablone begleite. Kein One-size-fits-all-Angebot, keine Methode, die ich über alle meine Klient*innen gleichermaßen drüberstülpe. Es geht um dich und ich arbeite mit dir, mit deiner Geschichte, deinen Erfahrungen, deinen Beziehungen, deinen Fragen und den Bedingungen, unter denen du Schwangerschaft, Geburt und Elternwerden erlebst.
feministisch
Weil Schwangerschaft und Geburt nie losgelöst von deinem Umfeld, vom Versorgungssystem, von Diskriminierungserfahrungen, Beziehungsdynamiken, Geld, Arbeit und Care-Verantwortung stattfinden. Sie werden maßgeblich davon geprägt, welche Informationen du bekommst, welche Räume dir offenstehen, wie dir begegnet wird und welche Strukturen deine Entscheidungen ermöglichen oder erschweren.
traumainformiert
Weil gute Begleitung deine empfundene Sicherheit, Wahlmöglichkeiten und dein Tempo ernst nimmt. Sie drängt nicht, sie überredet nicht und sie geht nicht über deine Grenzen hinweg. Traumainformierte Arbeit bedeutet für mich außerdem, meine eigenen Begleitungsgrenzen im Blick zu behalten. Klar zu sein, wo ich dich unterstützen kann, und ebenso klar zu benennen, wo andere Fachpersonen gebraucht werden.
Passt es zwischen uns?
Gute Zusammenarbeit braucht Vertrauen. Gerade in solch sensiblen und vulnerablen Lebensphasen wie Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und beim Elternwerden geht es nicht nur um Informationen, Methoden und Quick-Fixes. Hier zählt vor allem eins: Beziehung. Sie ist die Grundlage für alles Weitere. Wenn die Chemie stimmt, kann daraus eine Begleitung entstehen, die hilfreich ist, tragfähig wird und dich wirklich unterstützt.
Wir kommen gut zusammen, wenn...
wir matchen nicht, wenn...
Meiner Doularei Anfang: Mein Weg und Handwerkszeug

Seit 2022 konnte ich dabei zusehen, wie meine Doularei langsam aus dem Ei schlüpfte. Alles begann mit meiner fünften Schwangerschaft. Der Weg dorthin war, gelinde gesagt, holprig gewesen: meine erste Schwangerschaft mit Hyperemesis Gravidarum, die Geburt meines Sternenkindes, drei frühe Schwangerschaftsverluste. Nach all dem sehnte ich mich in dieser Schwangerschaft nach emotionalem Support und ließ mich von einer Doula begleiten.
Von da an wuchs nicht nur mein Bauch, sondern auch mein Interesse an dieser Profession. Mich faszinierte, wie viele unterschiedliche Fachrichtungen in der Doularei zusammenkommen: perinatales Wissen, Psychologie und Psychotraumatologie, Körperarbeit und somatisches Wissen, Beratung und Coaching, Kommunikation und Konfliktbegleitung, intersektionaler Feminismus und politische Bildung, u.v.m. Wow!
Die Idee, mein eigenes Doula-Business zu gründen, war nicht mehr wegzudenken. Seit zwei Jahren wächst nun mein Business und ich wachse mit.

Mein fachliches Fundament:
Neben meinen Ausbildungen sind es unzählige feministische Autor*innen, von denen ich lerne, die mich inspirieren und meine Arbeit bereichern. In diesem Sinne: Ich stehe auf den Schultern der Frauen, die vor mir gegangen sind.
Fester Bestandteil meiner Arbeit als Doula ist mein ehrenamtliches Engagement. In Neustrelitz biete ich einen Gesprächskreis für Sternenkindeltern an; im November 2025 habe ich die Kampagne #SchwangerOhneGewalt mit ins Leben gerufen.
