...ist bei mir weder Worthülse noch Wunschdenken, sondern bedeutet ganz konkret: Du bekommst die Informationen, die du brauchst, du verstehst, was alles möglich ist, und du entscheidest, was für dich passt.
Sicherheit, Zugang zu Wissen, Wahlfreiheit, all das sollte selbstverständlich sein während Schwangerschaft und Geburt – ist es aber nicht. Viele erleben diese Zeit als fremdbestimmt, verunsichernd, überfordernd. Warum? Weil es gesellschaftliche Normen gibt, die stillschweigend vorschreiben, wie eine „gute“ Schwangere, eine „sichere“ Geburt, ein „angemessenes“ Verhalten auszusehen haben. Wer davon abweicht, wer anderer Meinung ist, wer eigene Wege geht, wird oft nicht ernst genommen. Statt Offenheit und Unterstützung gibt es Druck, Kontrolle oder Schuldzuweisungen. Nicht mit mir!
Ich mag deine kritischen Fragen, deinen wachsamen Blick und deine unerschrockene Entschlossenheit, für dich selbst einzustehen. Weil ich weiß, dass Wissen Macht ist, und Selbstbestimmung nicht vom Himmel fällt. Sie wächst dort, wo wir beginnen, Strukturen zu durchschauen: Wo wirken gesellschaftliche Prägungen? Welche Rollenbilder schreiben uns etwas vor? Wo greifen Routinen, die kaum noch hinterfragt werden? Und was macht das alles mit mir?
Es geht darum, Orientierung zu finden, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und Entscheidungen bewusst zu treffen.