Wir sind alle mehr oder weniger vertraut mit dem Bild der über der Kloschüssel knienden Schwangeren, die sich übergibt. Filme füttern uns seit ein paar Jahrzehnten mit diesem klischeehaften Motiv und das Publikum weiß meist sofort: aha, schwanger!, noch bevor das Drehbuch zum selben Schluss kommt. Neben dem Ausbleiben der
In Bridget Jones’s Baby sitzt Bridget vor dem Bildschirm und googelt folgende Symptome: Gedächtnislücken, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme. Ihre erste Diagnose lautet Perimenopause, ihr Kommentar sinngemäß: „Wir sind eine biologisch unterdrückte Spezies!“ Kurz darauf ist klar: Es ist keine Perimenopause, sie ist schwanger. Die Filmszene spielt humorvoll mit etwas, das viele Schwangere
Der Beruf einer Doula ist in Deutschland nach wie vor wenig bekannt. Für viele Menschen ist allein der Begriff schon ein Rätsel und sie stochern in den wildesten Spekulationen herum: „Ach, Doula – das ist doch sowas wie eine spirituelle Hebamme, oder?”, „Hab ich irgendwo schonmal gehört … hat das
Ich weiß noch genau, wie sie sich angefühlt hat: Diese diffuse Mischung aus Freude, Glück, Verantwortung und Überforderung. Sie fing an kurz nachdem ich festgestellt hatte, dass ich schwanger war. Ich organisierte Termine, kümmerte mich um Hebammenbetreuung, machte mir Gedanken über Klamotten, Raumaufteilung, Elternzeit, Vereinbarkeit und vieles mehr und plante
Ich hatte aufgehört zu zählen, wie oft ich mich heute schon übergeben hatte – es kam ohnehin nur noch Galle und gelber Magensaft. Ein widerlicher Geschmack im Mund wurde zu meinem ständigen Begleiter. Ebenso wie meine Verzweiflung und meine Einsamkeit. Ich war schwanger – und wollte es lieber nicht sein.
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