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Juli 7, 2026

Selbstfürsorge als Mama: 5 achtsame Übungen für deinen Alltag

Sobald du Mama wirst, verändert sich vieles. Schon in der Schwangerschaft wachsen Fürsorge, Verantwortung und Liebe und gleichzeitig begleiten dich Veränderungen körperlich, mental und emotional, die auch mit Sorgen und Unsicherheiten, möglicherweise auch unangenehmen Erfahrungen verbunden sind. Plötzlich bist du rund um die Uhr gefragt: Termine, Windeln, Mahlzeiten, Schlaf, Gefühle, Entwicklung und die vielen kleinen Dinge des Familienalltags und es gibt keine Zeit für dich, auch wenn sich bei dir total viel ändert.

Doch bei all der Fürsorge für andere geht eine wichtige Person leicht verloren: du selbst.

In diesem Artikel erfährst du, was Selbstfürsorge als Mama wirklich bedeutet, warum sie nichts mit Egoismus zu tun hat und wie du mit kleinen achtsamen Übungen wieder besser bei dir ankommst. Ich teile meine Erfahrungen als Achtsamkeitstrainerin für MBSR und Mama – damit Selbstfürsorge nicht noch ein zusätzlicher Punkt auf deiner To-do-Liste wird, sondern zu einer liebevollen Haltung dir selbst gegenüber.

  • Selbstfürsorge als Mama bedeutet, deine eigenen Bedürfnisse, Grenzen und Kräfte wieder bewusst wahrzunehmen – ohne schlechtes Gewissen.
  • Sie ist kein Egoismus, im Gegenteil: Mit Selbstfürsorge übernimmst du Verantwortung für dein Leben. Sie ist die Basis dafür, dass du mit allen Herausforderungen zurecht kommst.
  • Selbstfürsorge muss nicht zeitaufwendig sein. Oft reichen kleine Momente im Alltag: bewusst atmen, innehalten, freundlich mit dir sprechen, Hilfe annehmen oder eine klare Grenze setzen.
  • Der wichtigste Schritt beginnt mit der Haltung: Du darfst für dich selbst da sein und dir selbst mit Freundlichkeit begegnen.

Was bedeutet Selbstfürsorge als Mama?

Fürsorge für unsere Kinder, Partner*in oder Haustiere ist für uns Mamas oft selbstverständlich. Selbstfürsorge dagegen fühlt sich für viele erst einmal ungewohnt an. Vielleicht sogar fremd. Doch was bedeutet „gut für mich sorgen“ ganz konkret im Mama-Alltag?

Grundsätzlich geht es bei Fürsorge darum, für jemanden da zu sein, sich zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen. Bei der Selbstfürsorge als Mama richtest du diese Haltung auf dich selbst. Es geht darum, für dich da zu sein und deine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Vielleicht fällt dir das viel schwer und es ist ungewohnt. Du bist damit nicht allein. Mir ging es so – und vielen Mamas geht es ähnlich.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen: Mit der Geburt verändert sich nicht nur im Außen enorm viel. Auch die eigenen Bedürfnisse, Prioritäten und Grenzen verschieben sich. Was früher wichtig war, tritt vielleicht in den Hintergrund. Andere Themen werden plötzlich zentral: Schlaf, Ruhe, emotionale Stabilität, Unterstützung, Verbindung oder einfach ein Moment für dich.

Gerade bei so großen Veränderungen wie dem Elternwerden ist es deshalb wichtig, immer wieder innezuhalten und dich zu fragen:


  • Was ist jetzt gerade für mich wichtig?
  • Was brauche ich wirklich?
  • Was tut mir in diesem Moment gut?
  • Wo gehe ich gerade über meine Grenze?
  • Selbstfürsorge beginnt dort, wo du aufhörst, dich ständig mit anderen zu vergleichen: mit Personen ohne Kinder, die scheinbar mühelos durch den Alltag gehen, oder mit anderen Eltern, deren Kinder, Umstände und Ressourcen ganz anders sind als deine.

    Wirklich bei dir selbst zu bleiben – genau da beginnt Selbstfürsorge als Mama.

Nur du kannst spüren, was du in einem bestimmten Moment wirklich brauchst. Andere können es vielleicht erahnen, aber nicht immer wissen. Deshalb ist es so wertvoll, wenn du lernst, gut für dich einzustehen, indem du deine Grenzen spürst und sie deutlich kommunizierst, eigene Bedürfnisse erkennst und transparent machst oder dir bewusst eine Pause gönnst.

Warum ist Selbstfürsorge für Mütter wichtig?

Als Mütter sind wir ständig im Tun: organisieren, erledigen, trösten, begleiten, verzichten und funktionieren. Doch dieses chronische Funktionieren hat Nebenwirkungen. Vielleicht kennst du einige davon:


  • Du wirst häufiger krank oder fühlst dich anfälliger.

  • Verspannungen im Nacken oder Rücken nehmen zu.

  • Dein Schlaf ist nicht mehr erholsam.

  • Du bist schneller gereizt oder kurz angebunden.

  • Du ziehst dich innerlich zurück.

  • Du fühlst dich erschöpft, traurig oder leer.

Genau deshalb ist Selbstfürsorge für Mütter so wichtig.

  • Mir hilft dabei oft das Bild einer Schale: Nur eine gefüllte Schale kann überfließen. Wenn wir immer nur geben, organisieren und funktionieren, wird diese Schale irgendwann leer. Dann können wir nicht mehr aus Fülle geben, sondern nur noch aus Erschöpfung.

    Selbstfürsorge bedeutet deshalb, deine eigene Schale regelmäßig zu füllen – mit dem, was dich nährt, stärkt und wieder mit dir verbindet. Und das darf für jede Mama anders aussehen.

Aus meiner Erfahrung ist der erste und oft schwierigste Schritt die Erkenntnis: Ich darf auch gut zu mir selbst sein. Der nächste Schritt ist, die eigenen Bedürfnisse und Grenzen wieder zu spüren. Denn Stimmen wie „Ich müsste noch“, „Ich sollte noch“ oder „Ich kann doch nicht“ sind oft laut, hartnäckig und vertraut.

Die leiseren Stimmen sagen vielleicht: 


  • „Für mich wäre jetzt wichtig …“

  • „Ich darf auch mal …“

  • „Ich brauche gerade eine Pause.“

  • „Das ist mir zu viel.“

Diese leisen Stimmen tragen wichtige Botschaften. Es lohnt sich, ihnen zuzuhören, denn was hilft es dir und deinem Umfeld, wenn du dich in der Fürsorge völlig verausgabst, ständig über deine Grenzen gehst und irgendwann nur noch gereizt, aggressiv, erschöpft oder traurig bist? Wäre es nicht gut für dich, wenn dein Leben so läuft, dass du zurechtkommst, deine eigene Schale gut füllst und dann deine Energie überfließen lassen kannst?

Was gehört alles zur Selbstfürsorge im Mama-Alltag?

Selbstfürsorge als Mama kann für jede Person anders aussehen. Sie darf sich auch von Tag zu Tag verändern. Entscheidend ist nicht, ob etwas nach außen „besonders sinnvoll“ oder „produktiv“ wirkt. Entscheidend ist: Tut sie dir wirklich gut? Nährt es dich? Bringt es dich wieder in Kontakt mit dir selbst?

Selbstfürsorge beginnt mit einer freundlichen Haltung dir selbst gegenüber. Das bedeutet: Die kritischen, lauten Stimmen dürfen etwas leiser werden. Stattdessen darfst du üben, dir selbst liebevoller, geduldiger und mitfühlender zu begegnen. Meine Empfehlung ist: Beginne mit einem Moment des Innehaltens.

Wenn wir im guten Kontakt mit uns selbst sind, unseren Körper spüren und wahrnehmen, wird oft klarer, worum es eigentlich geht. Dann können wir besser unterscheiden, was gerade wichtig ist – und was vielleicht warten darf.

Selbstfürsorge im Mama-Alltag kann zum Beispiel sein:


  • ein paar Minuten Ruhe
  • ein kurzer Spaziergang
  • ein ehrliches Gespräch mit einer Freundin
  • Bewegung oder sanftes Yoga
  • klare Absprachen mit deiner*m Partner*in
  • eine Grenze gegenüber den eigenen Eltern oder Schwiegereltern
  • früher ins Bett gehen
  • Hilfe annehmen
  • eine Aufgabe bewusst liegen lassen
  • Wichtig ist, dass dabei kein neuer Leistungsdruck entsteht. Selbstfürsorge ist keine Selbstoptimierung, um dann noch mehr zu leisten. Es geht darum, gut zu dir selbst zu sein, einfach weil du es bist und weil du es dir wert bist. 

    Vielleicht ist Selbstfürsorge manchmal sogar weniger das, was du tust – und vielmehr das, was du bewusst nicht tust.

Keine Zeit für Selbstfürsorge? Warum sie kein zusätzlicher Punkt auf deiner To-Do-Liste sein sollte

Selbstfürsorge als Mama sollte definitiv kein weiterer Punkt auf deiner To-do-Liste sein, denn dann wird sie schnell zu etwas, das du auch noch „schaffen“ musst. Wie wäre es, wenn du dich z.B. selbst morgens freundlich begrüßt?

Zum Beispiel so:

  • „Guten Morgen. Ich wünsche mir heute einen guten Tag.“
  • „Ich darf heute freundlich mit mir sein.“
  • „Ich muss nicht alles perfekt machen.“


Oder du sagst in einem herausfordernden Moment zu dir selbst:

  • „Oh ja, das ist gerade wirklich schwierig.“
  • „Kein Wunder, dass ich müde bin.“
  • „Ich darf kurz atmen, bevor ich reagiere.“


Oft sind unsere*r innere*r Kritiker*in oder Perfektionist*in so laut, dass wir vergessen, wohlwollend mit uns selbst zu sprechen. Dabei kann genau das ein erster Schritt zu mehr Selbstfürsorge im Mama-Alltag sein. Versuche es gerne einmal – und spüre, wie es sich anfühlt.

  • Im Grunde geht es bei Selbstfürsorge um eine freundliche, fürsorgliche Haltung, die du dir selbst schenkst. Diese Haltung kannst du in deinen Alltag einfließen lassen – ohne dass sie extra Zeit kosten muss.

Muss ich Selbstfürsorge als Mutter jeden Tag üben?

Ja – aber bitte ohne Druck. Selbstfürsorge als Mama darf regelmäßig geübt werden. Hilfreich sind Routinen im Alltag, so wie du jeden Tag die Zähne putzt, etwas isst, trinkst etc.

Ein kurzer Check-in am Morgen bei dir selbst kann zu einem liebevollen Alltagsritual werden oder vielleicht ist es eher ein Mittags- oder Alltagsritual. Schau, was stimmig für deinen Alltag ist.

Eine freundliche, mitfühlende Haltung dir selbst gegenüber ist ein echter Gamechanger. Denn du erledigst vielleicht weiterhin viele deiner To-dos – aber mit einer anderen inneren Haltung.

5 achtsame Übungen für mehr Selbstfürsorge als Mama

Nur weil wir wissen, dass etwas gut für uns wäre, heißt das nicht automatisch, dass wir es sofort umsetzen. Deshalb möchte ich dir fünf achtsame Übungen mitgeben, die sich in meiner Arbeit und in meinem eigenen Mama-Alltag bewährt haben.

Viele dieser Impulse stammen aus der Achtsamkeitspraxis und dem MBSR-Kontext – also aus der achtsamkeitsbasierten Stressbewältigung.

Übung 1: Setze dich liebevoll mit auf Platz 1

Ja, das klingt vielleicht erst einmal ungewohnt. Oft wird uns abgewöhnt, für uns selbst da zu sein. Deshalb ist mein Impuls: Setze dich liebevoll mit auf Platz 1 in deinem Leben. 

Ich habe mich selbst lange davor gescheut. Erst habe ich kaum an mich gedacht – bis es irgendwann wirklich nicht mehr ging. Dann habe ich mir Selbstfürsorge in Form von Meditation und Yoga vorgenommen, sie aber immer auf den Abend verschoben. Nach dem Motto: „Wenn alles erledigt ist, nehme ich mir Zeit für mich.“ Nur war ich abends oft so erschöpft, dass ich gar nicht mehr aufmerksam bei mir sein konnte.

Irgendwann habe ich etwas verändert: Ich tue mir zuerst etwas Gutes – und bin dann für andere da. Natürlich gibt es manchmal Dinge, die ich bereits früh am Morgen erledigen muss. Aber es ist auch klar, dass ich vorher oder nachher für mich da bin, mich an eine freundliche Haltung mir selbst gegenüber erinnere und etwas tue oder bewusst sein lasse. Und so funktioniert es viel besser.

Übung 2: Halte bewusst inne

Meistens sind wir im Mama-Alltag ständig im Außen: planen, reagieren, erledigen, begleiten. Die Basis für Selbstfürsorge ist deshalb das bewusste Innehalten.

Damit meine ich: Du lässt für einen Moment alles sein und kommst ganz bei dir selbst an. In diesem Moment der Ruhe wird vieles klarer. Du kannst spüren, was gerade wirklich gut und nährend für dich ist.

Eine einfache Möglichkeit ist eine kurze Atemmeditation. Du kannst sie fünf Minuten üben – oder länger, wenn du magst.

  • Anleitung für eine kurze Atemmeditation:

    Nimm dir ein paar Minuten Zeit ohne Störungen und finde eine bequeme Haltung. Wenn es für dich stimmig ist, schließe die Augen oder senke den Blick sanft Richtung Boden.

    Nimm zuerst deine Haltung wahr. Wo hast du Kontakt zum Boden, zum Stuhl oder zur Unterlage? Wie fühlt sich dieser Kontakt an?

    Lenke dann deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem. Spüre das Einatmen und Ausatmen. Du musst nichts verändern. Du darfst einfach wahrnehmen.

    Vielleicht bemerkst du, wie sich dein Körper beim Einatmen leicht hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Bleibe für ein paar Minuten mit deiner Aufmerksamkeit beim Atem.

    Wenn Gedanken auftauchen, ist das ganz normal. Du darfst sie bemerken und freundlich wieder zum Atem zurückkehren.

Spüre am Ende noch einmal in dich hinein: Wie geht es mir jetzt?

Das ist ein Moment der Achtsamkeit – und eine Übung, die auch im evidenzbasierten Kurs „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ (MBSR) genutzt wird.

Übung 3: Spüre, was du wirklich brauchst

Im guten Kontakt mit dir selbst zu sein ist die Basis. Doch was genau Selbstfürsorge als Mama für dich bedeutet, darfst du selbst herausfinden.

Entscheidend ist:

  • Was nährt mich?
  • Was tut mir gut?
  • Was brauche ich gerade wirklich?
  • Was lasse ich bewusst sein?

Vielleicht ist es an diesem Wochenende ein ruhiges Gespräch mit deiner*m Partner*in. Vielleicht sind es heute Abend ein paar Yogaübungen. Vielleicht ist es ein kleines Nickerchen. Vielleicht ist es aber auch der Entschluss, heute einmal nicht aufzuräumen, nicht zu funktionieren oder nicht noch eine zusätzliche Aufgabe zu übernehmen.

  • Manchmal liegt Selbstfürsorge nicht im Tun, sondern im Lassen.

Übung 4: Fange klein und regelmäßig an

Selbstfürsorge darf ein Rhythmus werden. Eine kleine Routine, die dich im Alltag trägt und dich in deiner Balance hält.

Nimm dir nicht erst ein Wellnesswochenende in einem Jahr vor. Beginne lieber mit kleinen Momenten, die du regelmäßig in deinen Alltag einbauen kannst.

Beispiele für kleine Selbstfürsorge-Routinen:


  • morgens 5 bis 10 Minuten bewusst atmen

  • dir selbst freundlich „Guten Morgen“ sagen

  • jeden Tag kurz fragen: „Was brauche ich heute?“

  • mit deiner*m Partner*in klare Absprachen treffen

  • bei Verspannungen deine Schultern lockern

  • abends drei Dinge notieren, die heute gut waren

  • Wichtig ist nicht, dass es perfekt ist. Wichtig ist, dass du regelmäßig für dich da bist.

Übung 5: Erlaube dir Unterstützung und Entlastung

Dein*e Partner*in darf mehr Verantwortung in Erziehungs- und Haushaltsfragen übernehmen. Oder es gibt hilfsbereite Großeltern, Nachbar*innen oder Freund*innen. Vielleicht ist ein Lieferservice vom Supermarkt eine echte Erleichterung. Vielleicht könnt ihr euch eine regelmäßige Unterstützung im Haushalt organisieren oder eure Kinder können altersgerechte Aufgaben übernehmen. 

Meine Erfahrung ist: Seit mein Mann mehr Care- und Haushaltstätigkeiten übernimmt, ist er für die Kinder präsenter – und ich trage nicht mehr die alleinige Verantwortung. Das entspannt mich. Ich bin seltener gereizt und fühle mich insgesamt besser. Davon profitiere nicht nur ich. Davon profitiert die ganze Familie.

  • Als Mama wollen oft alles hinkriegen und tragen viel alleine. Du darfst dich entlasten.

Bonus-Übung: Freundlich zu dir selbst sein, wenn es herausfordernd ist

In besonders anspruchsvollen Situationen kannst du die Atemmeditation erweitern und deine Aufmerksamkeit zusätzlich auf den Körper richten. Diese Übung braucht etwas Übung – und darf ganz behutsam ausprobiert werden.

Bleibe in einer ruhigen Haltung und lenke deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper. Gibt es irgendwo Anspannung, Druck, Enge oder Festigkeit? Wo kannst du das spüren? Wie fühlt es sich an?

Vielleicht magst du eine Hand auf diese Stelle legen und die Wärme und den Halt deiner Hand wahrnehmen. Dann frage dich: Was würde ich jetzt gerne hören?

Sage dir diese Worte selbst – in einem freundlichen, liebevollen Ton. Zum Beispiel:


  • „Oh, das ist gerade wirklich schwierig.“

  • „Ich bin da.“

  • „Ich darf freundlich mit mir sein.“

  • „Ich muss das nicht perfekt machen.“

  • Genau das ist Selbstfürsorge: dir selbst in schwierigen Momenten nicht noch mehr Druck zu machen, sondern dir mit Mitgefühl zu begegnen.

Fazit: Selbstfürsorge als Mama ist ein Weg zurück zu dir

Selbstfürsorge als Mama bedeutet, dass du Verantwortung für dich übernimmst. Du bist für dich da. Du darfst gut für deine Kinder da sein – und gleichzeitig gut für dich. Du darfst geben – und dich nähren. Du darfst stark sein – und Unterstützung annehmen. Du darfst lieben – und Grenzen setzen.

Selbstfürsorge beginnt oft nicht mit großen Veränderungen, sondern mit einem kleinen Moment des Innehaltens. Mit einem freundlichen Satz an dich selbst. Mit der Frage: „Was brauche ich gerade wirklich?“

Je mehr du lernst, dich selbst wahrzunehmen und liebevoll mit dir umzugehen, desto mehr kommst du wieder bei dir an. Und dann bist du in Balance und kannst den Herausforderungen im Alltag gelassener, kraftvoller und flexibler begegnen.

Falls dir die Übungen schwer fallen und du dir wünschst, Achtsamkeit und Selbstfürsorge wirklich in deinen Mama-Alltag zu integrieren, begleite ich dich gerne mit meinen Kursen. Dort lernst du evidenzbasierte Übungen aus der Achtsamkeitspraxis und dem MBSR-Kontext kennen – liebevoll, alltagstauglich und ohne zusätzlichen Leistungsdruck.

Julie Shimizu

ist Coach und Trainerin für Stressbewältigung. Sie begleitet Menschen im Dauerstress dabei, Herausforderungen zu meistern, alte Muster loszulassen und neue Kraft zu schöpfen. Wie? Durch Achtsamkeit und Selbstmitgefühl! Ohne Esoterik und „du mußt noch“ oder „mach besser“, sondern neurowissenschaftlich basiert, integriert in den Alltag  und mit Menschlichkeit.