Die Alleingeburt ist ein Symptom eines strukturell gewaltvollen, patriarchalen Gesundheitssystems – und wird gleichzeitig in bestimmten Geburts-Bubbles und Free-Birth-Businesses als feministische Selbstermächtigung vermarktet. Diese Kommerzialisierung individualisiert Verantwortung, blendet Risiko und Gefahr aus und reproduziert patriarchale Logiken, gegen die sie zu rebellieren vorgibt. Eine feministische Antwort auf misogyne Gewalt im Kontext
Vieles in Schwangerschafts- und Geburtsdiskursen bereitet mir Kopfschmerzen, diese Begrifflichkeit jedoch löst Brechreiz bei mir aus. “After Baby Body” – der Name ist Programm. Er klingt wie “Post Production Mode” technisch und entmenschlicht und impliziert genau das: Körper als Objekte, die nach Schwangerschaft und Geburt ein sog. “Mummy Makeover”, eine
Ich weiß noch genau, wie sie sich angefühlt hat: Diese diffuse Mischung aus Freude, Glück, Verantwortung und Überforderung. Sie fing an kurz nachdem ich festgestellt hatte, dass ich schwanger war. Ich organisierte Termine, kümmerte mich um Hebammenbetreuung, machte mir Gedanken über Klamotten, Raumaufteilung, Elternzeit, Vereinbarkeit und vieles mehr und plante
Ich hatte aufgehört zu zählen, wie oft ich mich heute schon übergeben hatte – es kam ohnehin nur noch Galle und gelber Magensaft. Ein widerlicher Geschmack im Mund wurde zu meinem ständigen Begleiter. Ebenso wie meine Verzweiflung und meine Einsamkeit. Ich war schwanger – und wollte es lieber nicht sein.
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